21.06.2014 bis 17.08.2014

Wir schwankten gehörig, als wir in Cartagena an Land gingen. Nach vier Tagen auf der Stahlratte hatten sich unsere Körper an das ständige Schaukeln gewöhnt, so dass unsere Gleichgewichtsorgane auch an Land noch versuchten, das Schaukeln „auszugleichen“. Dieses Phänomen nennt man Landkrankheit. Wie wir Tage später feststellen mussten, kann dieser Zustand ziemlich lange andauern! Zudem machten uns die hohe Luftfeuchtigkeit und die brütende Karibikhitze zu schaffen.

Wir konnten uns auch kaum an den festen Boden gewöhnen, denn wir mussten sofort zur Einreisebehörde fahren. Bei der Einreise nach Kolumbien per Schiff ist der Kapitän für die gesamten Einreiseformalitäten der Passagiere verantwortlich, und in unserem Fall auch für die Einfuhr der Motorräder. Zum ersten Mal auf unserer Reise hatten wir also mit den Grenzformalitäten nichts weiter zu tun, als die Papiere entgegen zu nehmen. Trotz Mittagszeit erhielten wir unsere gestempelten Pässe nach kurzer Wartezeit und kehrten sogleich zum Hafen zurück.

Mittels dem bekannten Flaschenzug (siehe Bericht Panama) wurden alle Motorräder vom Schiff gehievt und auf ein wenig vertrauenswürdiges Floss verladen. Wir schwitzten noch mehr als zuvor, aber erneut klappte das Verladen tiptop und alle Motorräder kamen unbeschadet an Land an. Mit Schwindelgefühl (wegen der Landkrankheit) fuhren wir die kurze Strecke zum Zollgelände, wo wir unsere Einfuhrpapiere nach etwa einer Stunde warten entgegen nehmen konnten. Glücklicherweise war der Warteraum im Zollgebäude klimatisiert, so dass wir der brütend-schwülen Hitze entkommen konnten. Dank der Live-Übertragung der Fussball-WM konnten wir sogar mitverfolgen, wie die Schweizer Fussballnationalmannschaft von Frankreich mit einem 5:2 gehörig auf die Kappe bekam.

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Schweissgebadet bezogen wir vor Einbruch der Nacht unser Hotelzimmer und kühlten uns mit einer lauwarmen Dusche ab.

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Cartagena ist berühmt für seine gut erhaltene und gepflegte Altstadt im Kolonialstil. Obwohl wir nun schon viele Kolonialstädte gesehen haben, hat uns Cartagena wegen seinem karibischen Charme super gefallen. Wir schlenderten genüsslich im Schatten der Häuser und liessen die gemütliche Stimmung auf uns einwirken.

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In Cartagena gab es ein Wiedersehen mit Simone und Michi (off-we-go.ch), die ein paar Tage vor uns ihren Landrover Fritz nach Kolumbien verschifft hatten. Durch sie lernten wir Michel kennen, der mit seinem Pinzgauer den amerikanischen Kontinent erkundet (pinz-auf-reisen.blogspot.com).

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Nach ein paar Tagen Landgewöhnung machten wir uns alle  zusammen in Richtung Nordosten auf. Die Fahrt führte uns entlang der karibischen Küste zum Tayrona Nationalpark nahe Santa Marta.

Der Zeltplatz „Bahia de Los Angeles“ lag wunderschön am Meer, nur wenige Fahrminuten vom Nationalpark entfernt. An eine Abkühlung im Wasser war jedoch nicht zu denken, denn die Strömungen und Wellen in diesem Küstenabschnitt sind sehr stark und gefährlich. Also unternahmen wir eine Wanderung im Nationalpark. Das Areal des Parks ist geprägt von tropischem Trockenwald und der rauen, wunderschönen Küste. Der gut ausgebaute Wanderweg führte durch den Wald zum Meer, wo wir an verschiedenen Aussichtspunkten die Schönheit der Küste geniessen konnten. Obwohl wir nur einen kleinen Teil des Parks erkundigt hatten, kehrten wir nach einigen Stunden bereits auf den Campingplatz zurück. Denn bei karibischen 40° Celsius in der sengenden Sonne waren wir schnell an unseren körperlichen Grenzen.

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Die Hitze verflüchtigte sich auch Nachts nicht, so dass wir im stickigen Zelt kaum schlafen konnten. Deshalb  flüchteten wir nach ein paar Tagen nach Minca. Hier, auf 800 Metern über Meer, waren die Temperaturen tagsüber herrlich warm und Nachts erholsam kühl.

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Nach ein paar gemütlichen Tagen verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und verliessen Minca in Richtung Süden. Unser nächstes Ziel war der Nationalpark „El Cocuí“, der im Osten von Kolumbien nahe der Grenze zu Venezuela liegt.

Die zweitägige Fahrt nach Bucaramanga war mühsam. In der Ebene des Rio Magdalena war es wieder brütend heiss, und die Landschaft war wenig abwechslungsreich. Der Verkehr verlangte uns alles ab. Die Fahrzeugdichte war hoch, und weil die Panamericana die wichtigste Transportroute in Kolumbien ist, gab es auch sehr viele Lastwagen. Das Fahrverhalten der Kolumbianer ist, gelinde ausgedrückt, abenteuerlich. Weder Geschwindigkeitsbegrenzungen noch doppelt ausgezogene Linien wurden beachtet, und die Überholmanöver waren halsbrecherisch. Ob Kurven oder Gegenverkehr, nichts konnte die temperamentvollen Fahrzeuglenker aufhalten. So erlebten wir mehrere Male, dass auf einer zweispurigen Strasse zur Not auch mal drei Fahrzeuge nebeneinander passen müssen.

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Dafür war die Passstrasse von Bucaramanga nach Pamplona umso schöner. Hier gab es deutlich weniger Verkehr und die Landschaft war sehr abwechslungsreich. Auf der Passhöhe auf 3’800 Meter über Meer brauchten wir tatsächlich eine heisse Schokolade, um uns etwas aufzuwärmen. Das hätten wir uns am Morgen noch nicht vorstellen können. Als wir dann wieder losfahren wollten, bemerkten wir, dass im Hinterreifen von Karins Motorrad ein Nagel steckte. Die Prüfung des Luftdrucks bestätigte unsere Befürchtung: der Reifen verlor Luft! Da wir vor Einbruch der Nacht Pamplona erreichen wollten, entschieden wir uns, den Nagel an seinem Ort zu belassen und die verlorene Luft nachzupumpen. Glücklicherweise funktionierte es, und wir erreichten die kleine Stadt rechtzeitig.

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Am nächsten Tag machten wir uns gleich ans Werk. Der Nagel war sieben Zentimeter lang und hatte sich tief in den Reifen gebohrt. Wir flickten, pumpten und montierten, was das Zeug hielt, um nach einigen Stunden Arbeit festzustellen, dass der Reifen erneut Luft verlor. Wir hatten beim Aufziehen wieder einmal den geflickten Schlauch verletzt! Von den hilfsbereiten Hotelmitarbeiterinnen erfuhren wir, wo wir eine Llanteria (Reifenmontagewerkstätte) finden konnten. Drei Franken und eine halbe Stunde später war der Reifen geflickt, aufgezogen und aufgepumpt! Wir werden definitiv keine Reifen mehr selbst reparieren…

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Während unseres Aufenthalts in Pamplona erkundigten wir uns nach dem weiteren Weg zum Nationalpark. Die ortsansässige Polizei riet uns allerdings von der Fahrt nach „El Cocuí“ ab. Die Strasse führt durch eine sogenannte rote Zone, in der mit Guerilla-Präsenz gerechnet werden muss. Da wir keine Risiken eingehen wollten und auch die Wettervorhersagen schlecht waren, brachen wir das Unternehmen „El Cocuí“ ab und kehrten nach Bucaramanga zurück.

Wir hatten im Voraus in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, neue Reifen reservieren lassen und fuhren deshalb von Bucaramanga auf der Panamericana nach Süden. Die Strecke führte uns durch den Cañon del Chicamocha, wo wir uns einen freien Tag gönnten. Leider gibt es keine offiziellen Wanderwege im Chicamocha-Nationalpark. So begnügten wir uns mit einer Fahrt in der Luftseilbahn durch die Schlucht auf die andere Seite und zurück. Abends campierten wir bei der Polizeistation neben dem Besucherzentrum und genossen die herrliche Aussicht und den stimmungsvollen Sonnenuntergang.

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Auf dem weiteren Weg nach Bogotá kamen wir durch Barichara und Villa de Leyva, zwei wunderschöne Kolonialstädtchen. In Villa de Leyva gab es ein weiteres freudiges Wiedersehen mit Simone und Michi, und Markus verwöhnte uns einmal mehr mit seinen berühmten Spaghetti Carbonara. Die gemeinsamen Nachtessen entwickelten sich zur gemütlichen Gewohnheit.

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Nun war es aber an der Zeit, unsere Reifen abzuholen. Wir fuhren nach Bogotá und trafen Gonzalo, Importeur unserer bevorzugten Reifenmarke und passionierter Motorradfahrer (www.viajerosdelsur.wordpress.com). Zur Feier des Tages wurden wir von Gonzalo und seiner Familie zum Abendessen eingeladen und bekamen beim gemütlichen Zusammensitzen viele Tips für unseren weiteren Weg.

Da wir mal wieder in einer grossen Stadt waren, gab es natürlich auch einiges zu sehen und zu erledigen. Wir besuchten unter anderem das berühmte und sehenswerte Goldmuseum von Bogotá, in welchem Goldartefakte von der präkolumbianischen Zeit bis zur jüngeren Geschichte ausgestellt werden. Zudem besichtigten wir die Ausstellung des Künstlers Fernando Botero. Die besonderen Merkmale seiner Kunstwerke sind die übergrossen Proportionen. Alles, ob Mensch, Tier oder Gegenstand ist „gross und breit“ dargestellt. Sogar das bekannte Bild der Mona Lisa interpretierte er auf seine persönliche Art. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in der Hauptstadt unternahmen wir noch einen Ausflug auf den Hausberg von Bogotá. Vom Monserrate aus hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die weitläufige Hochebene, auf welcher die Hauptstadt erbaut wurde.

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Nachdem wir Bogotá verlassen hatten, besuchten wir im nahe gelegenen Zipaquira die Salzkathedrale. Das 1995 eröffnete, unterirdische Gotteshaus gehört zu den weltweit grössten religiösen Bauwerken. Zur 180 Meter unter Tag gelegenen Kathedrale kommt man durch einen Tunnel mit 14 kleinen Kapellen, in welchen die Stationen des Kreuzweges dargestellt werden. Von der Führerin der obligatorischen Tour erfuhren wir interessante Details zum Bauwerk. Alles war stimmungsvoll ausgeleuchtet und mit passender Kirchenmusik untermalt. Zum Abschluss der Tour kamen wir in die riesige Kathedrale mit ihren immensen Säulen und dem eindrücklichen Gewölbe aus salzhaltigem Gestein. Danach war es uns freigestellt, selbst noch etwas herum zu gehen und wieder zum Ausgang zurück zu kehren. Wir liessen uns ganz von der speziellen Atmosphäre einnehmen, lauschten der stimmungsvollen Musik in den Kapellen und nahmen uns ausreichend Zeit für Fotos. Noch immer ausgefüllt von der schönen Stimmung nahmen wir am Nachmittag den weiteren Weg unter die Räder.

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Unsere Route führte uns von der Ost-Kordillere (Cordillera oriental) hinunter ins Rio Magdalena-Tal, von wo aus wir den Anstieg nach Guatape in der Zentral-Kordillere machten. Die Sehenswürdigkeit des kleinen Ortes ist der „El Peñol“, ein 200 Meter hoher Monolith, welcher das Ortsbild prägt. Wir liessen es uns nicht nehmen und erklommen die 750 Stufen auf den Monolithen. Wir waren ganz schön ausser Atem als wir oben ankamen, aber die super Aussicht auf den umliegenden Stausee entschädigte unsere Mühen.

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Auf dem Weg zur Kaffeeregion im Herzen Kolumbiens mussten wir zuerst die Millionenstadt Medellin durchqueren. Der viele Verkehr, Stau und das chaotische Fahrverhalten der Einheimischen kosteten uns dabei einiges an Zeit und Nerven. Unser Tagesziel Manizales konnten wir darum nicht mehr erreichen. Glücklicherweise durften auf halbem Wege zwischen Medellin und Manizales auf einer Polizeistation campieren.

In Manizales angekommen, schlugen wir unser Zelt auf der Hacienda Venecia auf. Hier gab es alles, was unser Reiseherz begehrt: eine gut eingerichtete Küche, gratis Kaffee aus dem Vollautomaten, Swimmingpool, anständiges Internet und heisse Duschen.

Wir beschlossen einen Ausflug in den nahegelegenen Nationalpark „Los Nevados“ zu unternehmen. Da wir am Abend wieder zurück sein wollten, liessen wir all unser Gepäck in unserem Zelt auf der Hacienda. Die asphaltierte Strasse führte kontinuierlich aufwärts bis auf 4’000 Meter über Meer. Von da an ging es auf einer holprigen Piste weiter. Die karge, raue Landschaft zog uns in ihren Bann und Nebelfetzen gaben der Szenerie einen mystischen Touch. Auf etwas mehr als 4’300 Meter über Meer knackten wir unseren bisherigen Reise-Höhenrekord (Mexico). Auf halbem Wege erkundigten wir uns bei einer Bauernfamilie nach dem weiteren Weg. Nach Murillo, einem kleinen Bergdorf, seien es noch etwa eineinhalb Stunden. Vo da aus könnten wir innert einer Stunde nach Manizales zurück kommen. Als wir nach zweieinhalb Stunden endlich in Murillo ankamen, erfuhren wir von den Einheimischen wenig Erfreuliches!

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Die direkte Strasse nach Manizales kannten sie nicht, so blieb uns entweder der gleiche Weg zurück durch die Berge oder ein mehr als 200 Kilometer langer Umweg um das Gebirge herum. Da es bereits 16:30 Uhr war, kam der Rückweg über die holprige Bergpiste nicht in Frage. Also entschlossen wir uns für den Umweg. Doch trotz gutem Vorankommen konnten wir bis zum Einbruch der Nacht nur gerade die Hälfte der Strecke machen. In der wenig einladenden Ortschaft Fresno suchten wir uns ein Hotelzimmer. Und da wir ohne irgend etwas unterwegs waren, mussten wir für einmal sogar das Zähneputzen bleiben lassen.

Wir waren am nächsten Tag umso erleichterter, als wir endlich wieder auf der Hacienda zurück waren und unser Zelt und unser Gepäck vollständig vorfanden… Am nächsten Tag war dann erstmal ausruhen angesagt.

Von Manizales aus fuhren wir nach Salento, von wo aus wir das Valle del Cocora zu Fuss erkundeten. An den Hängen des Tales wachsen Quindio-Wachspalmen, eine seltene Palmenart welche bis zu 60 Meter hoch werden kann. Wir wanderten rund vier Stunden durch das Tal und waren vom Anblick der Palmen und der stimmungsvollen Stille beeindruckt.

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Unsere nächste Station war Popayan, wo wir uns mit Markus’ Cousine Manuela verabredet hatten. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Abstecher zum Lago Calima, wo wir Miryam und Guido besuchten. Wir hatten uns in Mexico kennen gelernt und seither immer mal wieder getroffen. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns endgültig von ihnen, denn sie planten von Kolumbien weiter nach Venezuela zu reisen. Unser nächstes Wiedersehen wird es wohl erst wieder in der Schweiz geben.

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Markus’ Cousine Manuela ist vor einigen Jahren nach Kolumbien ausgewandert, wo sie mit ihrer Partnerin Ana eine Kaffee-Finka bewirtschaftet. Wir genossen ihre grosszügige Gastfreundschaft und das süsse Nichtstun während einer Woche. Und unter anderem lernten wir auch den Prozess der Kaffeeherstellung kennen. Die ganze Arbeit, von der Ernte, Trocknung, dem Schälen der Bohnen bis hin zur Röstung ist sehr anstrengend und zeitaufwändig. In Zukunft werden wir Kaffee mit mehr Bedacht und Wertschätzung geniessen! Später trafen dann auch noch Simone und Michi ein und blieben ein paar Tage mit uns auf der Finca.

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Die Woche auf der Finca mit Verwandten und Freunden hat uns sehr gut getan. Wir waren mittlerweile etwas reisemüde und gesättigt von den vielen Eindrücken. Seit 15 Monaten waren wir nun schon von zu Hause weg. Wir vermissten Familie und Freunde, und auch ein bisschen das alltägliche, geregelte Leben in vertrauter Umgebung. Zudem war das Reisen seit Mexiko nicht mehr ganz so spontan. Der Sicherheit wegen planten wir unsere Tagesetappen genauer, da wir nicht irgendwo wild zelten wollten. Wir hatten in den letzten Monaten hauptsächlich Städte und Urwald gesehen und vermissten die weiten Landschaften, wie wir sie von Zentralasien und der Mongolei in Erinnerung hatten. Und ebenso fehlten uns die Freiheit und Spontaneität, welche wir im ersten Teil unserer Reise erleben durften. Nach langem Überlegen und Diskutieren entschieden wir uns aber fürs Weitermachen. Denn wir waren zu gespannt auf das, was noch vor uns lag.

Die Diskussion über den weiteren Reiseverlauf gab uns neuen Aufschub. Wir waren wieder motiviert, Neues zu entdecken. Plötzlich hatten wir den Drang, weiter zu kommen und ein neues Reiseland zu entdecken. So entschieden wir uns, unseren Aufenthalt in Kolumbien in den nächsten Tagen zu beenden.

Der gebirgige Süden von Kolumbien gefiel uns landschaftlich und bot einen schönen Abschluss für dieses Land. Nach kurzen Abstechern an die Lagune „La Cocha“ und zur Kirche in Las Lajas (die einzige im gothischen Stil gebaute Kirche in Kolumbien) kamen wir an die Grenze zu Ecuador. Was wir im Land des Äquators erlebt haben, werden wir in unserem nächsten Reisebericht beschreiben.

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Kolumbien – unsere Eindrücke in Kurzform:

  • 4’316 gefahrene Kilometer in 57 Tagen
  • Hitze im Norden, Kälte in den Bergen
  • Vielseitige Landschaften – von karibischem Strand zu karger Bergwelt
  • Halsbrecherische Verkehrsmanöver

 

Kolumbien
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Ein Gedanke zu „Kolumbien

  • Hallo zäme, unglaublich was ihr alles erlebt! Eure Berichte lese und verfolge ich auf der Karte. Schickt ein wenig von der Wärme, welche uns gut täte. Der Garten ist für den Winter vorbereitet und versorgt. Im
    Nov. werden wir nochmals 2 Wochen an die Wärme fliegen. Köbi muss sich von einer Lungenentzündung und ich von meiner Bronchitis und meinem Ischias erholen. Wir freuen uns aber, dass es euch gut geht und wir euch sicher schon bald sehen werden , denn Weihnachten kommt nun ganz schnell.
    Wir wünschen euch noch eine ganz schöne Zeit und
    grüssen euch herzlich Köbi u. Ruth

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